Die Geschichte des ASV Auetal-Pohle e.V.
Im Frühjahr 1963 trafen sich sieben Freunde des Angelsports im Gasthaus Homberg und gründeten den heutigen ASV Auetal-Pohle e.V. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Lieselotte Schwerte, Lothar Schwerte, Karl Schwerte, Martin Nichte, Horst Hillert, Kurt Dann und Siegfried Heinrich.
Seit diesen Anfängen ist der Verein stetig gewachsen und zählt heute 170 Mitglieder – nicht nur aus dem Auetal, sondern auch aus Hannover, Springe, Bad Münder und dem Landkreis Schaumburg.
Bereits 1964 beschlossen 25 Mitglieder, einen eigenen Teich anzulegen. Auf dem Grundstück von Wilhelm Röhrkasten erhielt der Verein die Genehmigung des Landkreises. Der damalige Vorsitzende, Lothar Schwerte, nahm sogar eine Hypothek auf sein eigenes Haus auf, um das Projekt zu ermöglichen.
Noch im selben Jahr wurde der Wiesenweiher fertiggestellt. Die tatsächlichen Kosten beliefen sich auf 14.405,93 DM – eine beträchtliche Summe für die damalige Zeit, zumal die umfangreichen Eigenleistungen der Mitglieder darin nicht enthalten waren.
Ende 1965 konnte der Angel- und zunächst auch Eislaufsport beginnen. Doch zeigte sich schon bald, dass sich beide Aktivitäten nicht miteinander vereinbaren ließen. Nach guten Eislaufsaisons kam es im Frühjahr regelmäßig zu Fischsterben, verursacht durch die gestörte Winterruhe der Fische. Aus diesem Grund wurde der Eislaufbetrieb schließlich eingestellt.
1966 pachtete der ASV die Messenkämper Tonkuhle von Friedrich Meyer zur fischereirechtlichen Nutzung. Das Gewässer erhielt den Namen „Plötzensee“. Zusätzlich wurde das umliegende Brachland gepachtet und damit ein kleines, bis heute intaktes Naturschutzgebiet geschaffen.
